
Definition Begleitheizung und Funktionsweise
Begleitheizungen unterstützen, wie der Name es schon vermuten lässt, Heizungsfunktionen. So handelt es sich bei einer solchen Heizvorrichtung um eine elektrische Rohrbegleitung, die für ein zusätzliches Aufheizen des Rohres sorgt und somit etwa an Wasserleitungen für warmes Wasser als Ergebnis sorgt.
Sie wird um das Rohr gelegt oder liegt am Rohr an und ermöglicht dadurch die zusätzliche Heizung des selbigen. Es existieren unterschiedliche Ausführungen, doch meistens kommt ein Anschlusskabel aus Kupfer zum Einsatz, welches eine Versiegelung am vorderen Ende aufweist.
Es besteht aus einem selbstregulierendem Heizelement und einem mehrlagigem Erdungsgeflecht. Seine Außenhülle wird aus thermoplastischen Elastomeren konstruiert. Am Ende besitzt die Begleitheizung wiederum eine Versiegelung.
Wird die Leitung unter Spannung gesetzt, dehnt sich hierbei der vorhandene Kunststoff aus und eine Hitzeeinwirkung auf das Rohr entsteht.
Manchmal liegt die Heizleitung zwischen dem Medium sowie einer Dämmung und wird zusätzlich von einer äußeren Isolation geschützt. Die meistgenutzte Lösung ist eine äußere Anbringung an das Heizrohr.
Unterschiede bestehen in ihren Formen als Heizband oder als Heizkabel. Auch als Heizschnüre sind sie im Handel erhältlich. Begleitheizungen sind Kabel, die genügend Flexibilität aufweisen, um auch an komplexen Rohrsystemen ihre Anbringung zu erhalten.
Ihre einfachste Fixierung an Rohren erfolgt über Kabelbinder, bei kleinen und kurzen Systemen. Besser ist eine Montage über Schraubverbindungen. Preiswert ist die Verwendung von Isolierband, was jedoch bei schwankenden Temperaturen eine gewisse Löslichkeit aufweist und für keine sichere Stabilisierung der Begleitheizung sorgt. 10 bis 31 Watt pro Meter bieten Begleitheizungen.
Wann wird eine Rohrbegleitheizung generell verwendet?
Drängen die Temperaturen Richtung Gefrierpunkt, sollten Anwender achtsam sein, denn jetzt kann Frost für Schäden sorgen. Insbesondere ungeschützte Rohrleitungen, wie Wasserleitungen sind von Frostschäden bedroht und können in solch einer Lage entweder einfrieren und somit blockieren oder sogar zerplatzen.
In jedem Fall verursacht der Frost auf diese Weise Beschädigungen, die zu hohen Mehrkosten führen können, denn wo das Rohr geplatzt ist, wird nicht schnell ersichtlich.
Dadurch muss die gesamte Anlage ausgetauscht werden, was einen immensen Aufwand nach sich zieht. Um diese Situation zu vermeiden, raten Experten zu einer Rohrbegleitheizung.
Sie sorgt dafür, dass die Einwirkung von Frost präventiv verhindert wird und er sich nicht am Rohr festsetzen kann. Empfehlenswert ist die Anbringung der Rohrbegleitheizung in den wärmeren Monaten, die eine Montage einfacher gestalten als in der Winterzeit.
Wie wird ein Frostschutzkabel überhaupt angeschlossen und was gilt es dabei zu beachten?
Möchten Sie eine Begleitheizung installieren oder verlegen, sollten Sie die Gegebenheiten vor Ort kennen und etwas Vorwissen besitzen. Manche Wasserleitungen sind nicht sofort zugänglich oder liegen unter der Erde.
Es ist nicht verkehrt hierfür die Hilfe eines Fachmannes in Anspruch zu nehmen, der genau weiß, worauf es bei einem Anschluss des sogenannten Frostschutzkabels am Ende ankommt.
Essenziell ist es, die Gesamtlänge der Leitungen zu kennen, die mit einer Begleitheizung ausgestattet werden sollen.
Ebenfalls von Vorteil ist es, den Umfang der einzelnen Rohrabschnitte zu kennen, denn dieser bietet eine Orientierung für die Wahl der Anbringung des Kabels.
Isolierungen von Außenrohren bieten einen zusätzlichen Schutz vor der Kälte
Damit auch das Kabelsystem am Ende vor Temperatureinwirkungen geschützt ist, bietet es sich an, die größte Fläche mit einer Isolierung zu versehen. Solche Isolationsschläuche, etwa aus Schaumstoff, sind im Baumarkt erhältlich und bieten sich als idealer, zusätzlicher Schutz vor Vereisungen der Rohre an.
Zu ermitteln sind die Gegebenheiten vor Ort, denn nicht jede Begleitheizung wird außen verlegt, sondern kommt womöglich nur in unbeheizten Innenräumen zur Anwendung.
Schnelle Anbringung und was es bei Rohren zu beachten gilt, die nicht aus Chrom bestehen
Für die gängigste Fixierung des Begleitheizungskabels nutzen die meisten Anwender Kabelbinder. Sie bieten einen festen Halt zu einem niedrigen Preis und sind schnell einsetzbar.
Ohne Probleme geschieht das Vorhaben bei solchen Rohren, die aus Chromstahl gefertigt wurden. Dort kann das Kabel unmittelbar aufgelegt werden.
Andere Rohre benötigen zunächst eine spezielle Ummantelung mit Aluminiumfolie, damit es überhaupt zu einer Leitung der Hitze kommen kann. Hitzefeste Klebebänder sind eine weitere Option, das Kabelsystem fest an das Rohr zu binden.
Das gilt es außerdem bei einer Anbringung des Begleitheizungs-Systems zu beachten
Wenn Rohre eine gewisse Größe im Umfang überschreiten, reicht ein einziges Kabel kaum aus, um das Rohr effizient gegen Kälte zu schützen.
Stattdessen müssen hier mehrere Kabel verlegt werden, die für einen ausreichenden Frostschutz sorgen und dabei helfen, dass es zu keinerlei Vereisungen kommen kann. Je größer das Rohr ausfällt, desto höher ist die Anzahl eingesetzter Begleitheizungen.
Das sind die Vorteile einer Begleitheizung
Damit nicht extra ein komplett neuer Anbau umzusetzen ist, um vorhandene Rohrsysteme im Winter zu schützen, bietet die Begleitheizung eine schnelle Lösung. Sie ist einfach zu montieren und individuell anpassbar.
Überall dort, wo Leitungen bestehen, in denen Flüssigkeiten fließen, die im Winter drohen zu gefrieren, bietet die Begleitheizung aus Kabelstrukturen ein gutes Mittel, mit wenig Aufwand die Rohre zu erhitzen und dadurch die Frostgefahr zu mindern.
Anders als teure Umbauten verschlingt die Integration der Begleitheizung weniger Geld und bietet sich für eine Vielzahl von Rohrsystemen an, die im Außen- sowie im Innenbereich verlaufen und unbeheizt den Risiken unterschiedlicher Witterungsbedingungen ausgesetzt sind.
Das Fazit zur Begleitheizung
Eine Begleitheizung ist der schnellste und sicherste Weg, um Leitungen vor Frost zu schützen. Sie können das System an freiliegenden Rohren selbst anbringen oder es durch einen Fachmann installieren lassen.
Schützen Sie Ihre Leitungen am besten noch heute präventiv mit einem effizienten System, das in zahlreichen Anwendungsbereichen punktet.
Quelle: bigstockphoto.com / bildlove





