
Wenn man einen Pool hat, dann sollte dieser auch gut temperiert sein. Angenehm warm, man will gerne hinein, man fühlt es doch so gern. Aber dafür gibt es einiges zu beachten. Wenn man das allerdings befolgt, dann hat man wirklich etwas erreicht und dauerhaft Freude an seinem Pool.
Thermometer – Simpel und effektiv
Der erste Tipp ist, dass man schlichtweg ein Thermometer einsetzt. Das klingt banal, aber es ist noch immer das Effektivste, was man machen kann. Man sieht dann direkt, welche Temperatur vorherrscht und ob man etwas einstellen sollte oder nicht und ob alles in Kontrolle ist.
Welche Form und Art des Thermometers man einsetzt, bleibt einem letztlich selbst überlassen, aber ein Thermometer mit Flüssigkeit, die sich ausdehnt oder zusammenzieht, ist etwas genauer und Fehlerbeständiger als digitale Geräte.
Was ist die ideale Temperatur?
Natürlich gibt es für einen Pool auch eine Temperatur, die man anpeilen sollte. Und diese Temperatur ist ganzjährig zwischen 25 und 27 Grad Celsius. Das Thermometer sollte also immer diesen Bereich anzeigen, damit alles so ist, wie es sein sollte.
So gibt es kein übertriebenes Algenwachstum und man fühlt sich trotzdem noch sehr wohl im Wasser und kann sich im Sommer abkühlen und im Winter fast schon wärmen. Der ideale Bereich für uns Menschen.
Wasserchemie
Um die Temperatur richtig einzustellen und zu halten, sollte man auch immer die Chemie des Wassers im Auge behalten. Chlorgehalt insbesondere und pH-Werte.
Auch hier gibt es ideale Werte, die man erreichen sollte, da sonst alles aus dem Gleichgewicht geraten könnte, man nicht mehr im Wasser schwimmen sollte und auch die Temperatur kann von der falschen Zusammensetzung des Wassers beeinflusst werden.
Heizungen helfen
Vor allem in Regionen der Welt, wo die Temperatur im Jahr sehr schwanken kann, ist eine Poolheizung fast schon Pflicht. Hier kann man sich zwischen verschiedenen Modellen entscheiden, sogar eine Solarheizung ist möglich, wenn man es auf eine besonders ökologische Art haben möchte.
Eine Heizung sollte immer so eingestellt werden, dass die gewünschte Temperatur erreicht wird und man sollte anderen Menschen verbieten, daran herumzuspielen und andere Werte einzustellen, denn so könnte das ganze chemische Gleichgewicht durcheinander geraten (vom finanziellen Aspekt mal ganz abgesehen).
Abdeckung hilft
Warmes Wasser hat eine Oberfläche und diese Oberfläche gibt gerne die Energie an die kältere Luft ab. Aus diesem Grund sollte man bei Nichtbenutzung des Pools eine Abdeckung nutzen.
Das sorgt dafür, dass die Wärme nicht entweichen kann, sondern möglichst innerhalb des Pools bleibt. Auch das schont nicht nur die Temperatur, sondern auch den Geldbeutel, weil die Heizung sonst Wärme reinpumpt und man damit fast nur die Gartenluft wärmt. Dies wäre Verschwendung.
Smartphone als kluger Helfer
Als Besitzer eines Pools sollte man vielleicht auch sein Smartphone einsetzen und eine smarte Heizung. So hat man die direkte Kontrolle stets in der Hosentasche bei sich und weiß genau, ob man grad überflüssig Geld und Wärme verschwendet oder alles im optimalen Bereich ist.
Die beste Heizung für einen selbst
Was die beste Heizung ist, hängt ganz von der Größe des Pools ab. Meistens reicht es, eine normale Poolheizung oder Solarheizung zu installieren.
Verfügt man aber über einen größeren Pool, kann es sinnvoll sein, mittels Wärmetauscher aus einem Boiler die Wärme zu nehmen oder gar Geothermie zu nutzen.
Aber wie schon erwähnt, das hängt von der Größe des Pools ab und man sollte hier bei einem Experten nachfragen, was sich am besten eignet.
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